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Apera Messgeräte im Vergleich: PH20, PH60, EC20, EC60 und PC60-Z

Die kurze Antwort: Für gelegentliche pH-Kontrollen reicht das PH20 mit ±0,1 pH völlig aus. Wer täglich misst oder ±0,01 pH und eine austauschbare Elektrode will, nimmt das PH60. Bei der Nährstoffkonzentration deckt das EC20 den Hobbybereich ab, während das EC60 zusätzlich TDS und Salzgehalt anzeigt und eine wechselbare Elektrode hat. Wer pH und EC ohnehin beide misst, ersetzt mit dem PC60-Z zwei Geräte durch eines und bekommt die Werte per Bluetooth in die DrainMaster-Plus-App.

Alle fünf Geräte auf einen Blick

PH20 Value PH60 Premium EC20 Value EC60 Premium PC60-Z Smart
Misst pH, Temperatur pH, Temperatur Leitfähigkeit, Temperatur Leitfähigkeit, TDS, Salzgehalt, Temperatur pH, Leitfähigkeit, TDS, Salzgehalt, Temperatur
Messbereich 0,0 bis 14,0 pH −2,00 bis 16,00 pH bis 20,00 mS/cm in drei Bereichen erweiterter Bereich inkl. TDS und Salzgehalt pH und Leitfähigkeit in einem Gerät
Genauigkeit ±0,1 pH ±0,01 pH ±1 % vom Endwert ±1 % vom Endwert Premium-Klasse, pH auf 0,01
Elektrode fest verbaut austauschbar (PH60-E) fest verbaute BPB-Platinelektrode austauschbar (EC60-E) austauschbar (PC60-DE)
Kalibrierung 1 bis 3 Punkte, automatische Puffererkennung 1 bis 3 Punkte, automatische Puffererkennung 1 bis 2 Punkte, automatische Erkennung mehrpunktfähig, automatische Erkennung pH und Leitfähigkeit getrennt
Schutzart IP67, schwimmfähig IP67, schwimmfähig IP67, schwimmfähig IP67, schwimmfähig IP67, schwimmfähig
Stromversorgung 4 × AAA, bis 1.000 Stunden 4 × AAA, bis 1.000 Stunden 4 × AAA, bis 1.000 Stunden 4 × AAA, bis 1.000 Stunden Akku, Bluetooth
Besonderheit Komplettset mit Puffern und Koffer dreifarbiges Display, Warnbereiche drei Messbereiche, langer Lauf zweifarbiges Display, TDS und Salzgehalt Bluetooth und DrainMaster-Plus-App
Passt zu Einstieg, gelegentliche Kontrolle Präzision und lange Nutzung Düngen nach Zahl ernsthafte EC-Arbeit datengetriebene Grower

pH: PH20 oder PH60?

Beide Geräte teilen sich das Wesentliche: IP67-Gehäuse, automatische Temperaturkompensation von 0 bis 50 °C, automatische Puffererkennung beim Kalibrieren und ein Komplettset mit Lösungen, Batterien und Koffer. Der Unterschied liegt in der Auflösung und in der Frage, ob sich das Gerät reparieren lässt.

Das PH20 zeigt ±0,1 pH an, was das übliche Zielfenster von 5,8 bis 6,2 bequem abdeckt. Das PH60 löst auf ±0,01 pH auf, reicht von −2 bis 16 pH und hat eine austauschbare PH60-E-Elektrode. Da jede pH-Elektrode ein Verschleißteil ist, kaufst du das PH60 einmal, während das PH20 das Gerät für den Preis ist.

Welches der beiden zu dir passt, hängt weniger am Datenblatt als an deiner Messroutine. Wir haben beide Geräte im ausführlichen Vergleich PH20 gegen PH60 gegenübergestellt, samt Folgekosten über mehrere Jahre.

Leitfähigkeit: EC20 oder EC60?

Beide arbeiten mit Aperas bürstenfester BPB-Platinelektrode, und genau die ist der Grund, warum diese Geräte ihre Kalibrierung halten, wo billige Stäbe wegdriften.

Das EC20 ist die geradlinige Wahl: Leitfähigkeit und Temperatur, drei Messbereiche bis 20,00 mS/cm, bis zu 1.000 Stunden Laufzeit und eine Kalibrierung bei 1413 µS/cm. Das EC60 zeigt zusätzlich TDS und Salzgehalt an, hat ein zweifarbiges Display und eine austauschbare EC60-E-Elektrode. Für die Drainkontrolle mit dem DrainMaster genügt beides, das EC60 verdient seinen Aufpreis, wenn du nach TDS-Tabellen düngst oder das Gerät seine erste Elektrode überleben soll.

Wie du aus den Zahlen Entscheidungen ableitest, steht im Beitrag EC-Wert im Wasser richtig messen.

Wann sich das PC60-Z lohnt

Das PC60-Z führt beide Welten zusammen: pH, Leitfähigkeit, TDS, Salzgehalt und Temperatur in einem IP67-Gerät, auf Wunsch mit ORP-Elektrode. Seine Besonderheit ist die Bluetooth-Übertragung in die kostenlose DrainMaster-Plus-App: Jeder Messwert landet in einer Übersicht je Pflanze und baut über den ganzen Zyklus eine Historie aus Zulauf und Drain auf. Aus Stichproben werden so Verläufe, und genau daran erkennt man einen beginnenden Salzaufbau früh.

Wenn du ohnehin vorhattest, ein pH-Gerät UND ein EC-Gerät zu kaufen, ist das PC60-Z meist die bessere Ausgabe als zwei getrennte Geräte.

Was alle Geräte brauchen

Kein Messgerät ist besser als seine letzte Kalibrierung und seine Lagerung. Zwei Beiträge gehen darauf im Detail ein:

Die passenden Kalibrierlösungen für pH und EC gibt es als Set, ebenso die 3M KCl Aufbewahrungslösung, ohne die keine Elektrode alt wird.

Und weil auch das beste Gerät nur so gut ist wie die Probe: Der DrainMaster fängt das Drainwasser sauber auf, sodass du eine frische Probe abnehmen kannst, ohne schwere Töpfe anzuheben.

Häufig gestellte Fragen

Wie genau misst das Apera PH20?

Das PH20 misst von 0,0 bis 14,0 pH mit einer Genauigkeit von ±0,1 pH. Für die Kontrolle von Gieß- und Drainwasser reicht das aus, denn dort zählen Zielfenster wie 5,8 bis 6,2 und nicht die zweite Nachkommastelle. Die automatische Temperaturkompensation gleicht Temperatureinflüsse zwischen 0 und 50 °C aus, sodass kaltes Leitungswasser und warme Nährlösung beide verlässlich abgelesen werden können.

Muss ich das PH20 kalibrieren, und wie oft?

Ja, wie jedes pH-Messgerät. Die passenden Kalibrierlösungen 4,01 und 7,00 liegen bei. Die Kalibrierung dauert etwa zwei Minuten: Elektrode in den Puffer tauchen, das Gerät erkennt den Wert automatisch. Bei täglichem Einsatz empfehlen wir alle ein bis zwei Wochen zu kalibrieren und immer vor einer wichtigen Messreihe. Wer die Elektrode feucht in 3M KCl-Lösung lagert, hält die Genauigkeit deutlich länger.

EC, TDS oder ppm: womit soll ich arbeiten?

Alle drei beschreiben dasselbe, nämlich gelöste Salze im Wasser. EC ist die direkte physikalische Größe in mS/cm oder µS/cm und international einheitlich. TDS in ppm ist ein aus dem EC-Wert umgerechneter Schätzwert, und verschiedene Hersteller rechnen mit verschiedenen Faktoren, was für endlose Verwirrung sorgt. Unser Rat: Arbeite direkt mit EC, dann passen deine Zahlen zu jedem Düngeschema und zu jeder Forendiskussion.

Lohnt sich ein Kombigerät gegenüber zwei Einzelgeräten?

Wenn du beide Werte regelmäßig misst, meistens ja. Das PC60-Z ersetzt ein pH- und ein EC-Gerät, spart eine Kalibrierroutine und überträgt die Werte per Bluetooth in die App, wo sie als Verlauf sichtbar werden. Wer dagegen nur einen der beiden Werte im Blick hat oder ein zweites Gerät als Rückfall behalten will, fährt mit Einzelgeräten günstiger.

Warum ist eine austauschbare Elektrode so wichtig?

Weil die Elektrode das Bauteil ist, das zuerst aufgibt. Bei guter Pflege hält sie typischerweise ein bis zwei Jahre. Bei einem Gerät mit fest verbauter Elektrode ist danach das ganze Gerät fällig, bei PH60, EC60 und PC60-Z schraubst du in Minuten eine neue auf. Über mehrere Jahre gerechnet dreht das die Kostenrechnung um, sobald du regelmäßig misst.

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